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Der perfekte Theorieteil deiner medizinischen Doktorarbeit – So gelingt dir das wissenschaftliche Fundament

  • Autorenbild: Aisha Munk
    Aisha Munk
  • 5. Apr. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Der Theorieteil ist das Herzstück deiner medizinischen Dissertation – und gleichzeitig einer der am meisten unterschätzten Abschnitte. Viele Medizinstudierende neigen dazu, ihn „schnell abzuhaken“. Dabei ist der Theorieteil das wissenschaftliche Fundament, auf dem deine gesamte Arbeit ruht.

In meinem neuen YouTube-Video erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen Theorieteil strukturiert, fundiert und korrekt aufbaust. In diesem Blogbeitrag fasse ich die wichtigsten Punkte für dich zusammen – ideal als Einstieg oder begleitend zum Video.


Was ist der Theorieteil überhaupt – und warum ist er so wichtig?

Der Theorieteil liefert den wissenschaftlichen Kontext für deine Arbeit:

  • Was ist bereits bekannt?

  • Welche Theorien, Konzepte und Studien gibt es?

  • Wo liegt die Forschungslücke, die du mit deiner Dissertation bearbeitest?

Wenn du hier oberflächlich arbeitest, fehlt deiner Arbeit die inhaltliche Tiefe. Ziel ist es, eine fundierte argumentative Grundlage für deine Fragestellung zu schaffen – und zu zeigen, dass du wissenschaftlich denken kannst.


Diese Inhalte gehören in den Theorieteil:

In meinem Video erfährst du genau, welche Bausteine du brauchst:

  • Definitionen zentraler Begriffe – klar, präzise, aus vertrauenswürdigen Quellen

  • Aktueller Forschungsstand – was sagen die wichtigsten Studien der letzten Jahre?

  • Kritische Einordnung der Literatur – nicht nur beschreiben, sondern auch reflektieren

  • Forschungslücke und Relevanz – warum deine Fragestellung wissenschaftlich sinnvoll ist


So findest du die richtige Literatur – systematisch und effizient

Eine gute Theoriearbeit beginnt mit einer sauberen Literaturrecherche. In Teil 2 der Video-Reihe erkläre ich, wie du gezielt und zeitsparend suchst – u. a. mit:

  • PubMed – für aktuelle medizinische Fachartikel

  • Cochrane Library – für systematische Reviews

  • Google Scholar – als Ergänzung für interdisziplinäre Ansätze

Tipp: Nutze Schlagwörter (MeSH Terms), Filterfunktionen und speichere deine Suchen.


Literatur verwalten leicht gemacht: Tools wie Zotero, EndNote oder Citavi

Damit du später nicht den Überblick verlierst, zeige ich dir im Video, wie du mit Literaturverwaltungsprogrammen arbeitest:

  • Zotero – ideal für Einsteiger:innen, kostenlos, vielseitig

  • EndNote – verbreitet an medizinischen Fakultäten, sehr leistungsstark

  • Citavi – besonders geeignet für deutschsprachige Quellen

Mit diesen Tools kannst du Zitate korrekt einfügen, automatische Literaturverzeichnisse erstellen und deine Quellen strukturieren – ein riesiger Zeitgewinn.


Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

In Teil 2 bespreche ich auch typische Stolperfallen, z. B.:

  • ❌ Copy-Paste aus alten Arbeiten (Plagiatsgefahr!)

  • ❌ Unstrukturierte Aneinanderreihung von Studien ohne roten Faden

  • ❌ Fehlende Reflexion und fehlende logische Verbindung zur eigenen Fragestellung

  • ❌ Unklare oder uneinheitliche Zitierweise

Mein Tipp: Schreibe früh, schreibe klar – und schreibe mit einem Ziel vor Augen.


Fazit: Der Theorieteil ist mehr als nur Pflicht

Dein Theorieteil ist kein notwendiges Übel, sondern der Ort, an dem du dein Thema verankerst, dein Wissen zeigst und deine Fragestellung begründest. Mit einer klaren Struktur, guter Recherche und sauberem wissenschaftlichem Arbeiten kannst du dich von vielen anderen Dissertationen abheben.


Bleib dran – im nächsten Video erfährst du, wie du den Methodenteil deiner medizinischen Doktorarbeit richtig aufbaust!

Herzlich,Dr. Aisha MunkMedizin | Psychologie | Wissenschaft





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