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Psychische Gesundheit während der Pandemie: Erkenntnisse und Strategien

  • Autorenbild: Aisha Munk
    Aisha Munk
  • 5. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit


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Die COVID-19-Pandemie hat nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die psychische Gesundheit vieler Menschen stark belastet. In meiner Studie, veröffentlicht in PLOS ONE, habe ich die Auswirkungen des Lockdowns in Deutschland auf die psychische Gesundheit untersucht und mögliche Schutzstrategien identifiziert.


Hauptbefunde der Studie

  1. Erhöhte Prävalenz psychischer StörungenDie Ergebnisse zeigen, dass über 50 % der Befragten während des Lockdowns an mindestens einer psychischen Störung litten. Dies ist eine deutliche Zunahme im Vergleich zur Prävalenz vor der Pandemie. Besonders häufig waren:

    • Depressionen (35,3 %)

    • Angststörungen (12 %)

    • Panikstörungen (5,4 %)

    • Zwangsstörungen (21,4 %)

    • Hypochondrie/gesundheitsbezogene Angst (17,4 %)

  2. Einfluss von VerhaltensweisenBestimmte Verhaltensweisen während des Lockdowns standen im Zusammenhang mit psychischen Problemen:

    • Soziale Distanzierung: Besonders stark ausgeprägt bei Personen mit Panik- und Angststörungen.

    • Horten von Gütern: Verbunden mit höheren Raten an gesundheitsbezogenen Ängsten.

  3. Resilienz und Coping als Schutzfaktoren

    • Personen mit hoher Resilienz hatten ein signifikant geringeres Risiko, an psychischen Störungen zu leiden.

    • Ein positiver Fokus als Coping-Strategie reduzierte das Risiko für Depressionen und Angststörungen deutlich.


Praktische Empfehlungen

Die Studie zeigt, dass es entscheidend ist, Resilienz und positive Coping-Strategien in der Bevölkerung zu fördern. Hier einige Ansätze:

  • Online-Interventionen: Programme zur Resilienzstärkung können helfen, psychische Belastungen zu reduzieren.

  • Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Techniken wie Meditation oder gezielte Atemübungen können Ängste lindern.

  • Psychosoziale Unterstützung: Besonders für Risikogruppen wie Pflegepersonal oder chronisch Kranke sind maßgeschneiderte Angebote wichtig.


Fazit

Die psychischen Belastungen der Pandemie dürfen nicht unterschätzt werden. Präventive Maßnahmen und Unterstützungssysteme sind essenziell, um langfristige Folgen zu minimieren. Meine Studie bietet einen wichtigen Einblick in die Herausforderungen und mögliche Wege, Menschen in Krisenzeiten mental zu stärken.

Lesen Sie die vollständige Studie in PLOS ONE oder erfahren Sie mehr über diese

Erkenntnisse in meinem Blog.



 
 
 

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